Online Marketing Agentur aus Bonn mit messbarer Wirkung
Anzeigen, Kanäle und Auswertung. Wir fangen mit dem an, was zu Ihrem Budget passt, und stecken das Geld dorthin, wo es nachweislich Anfragen bringt.
Erst messen, dann ausgeben
Online Marketing mit messbarer Wirkung fängt nicht bei der Anzeige an, sondern bei der Frage, was gemessen werden soll. Als Agentur in Bonn sehen wir dabei immer wieder denselben Fehler, und der betrifft die Reihenfolge. Es wird ein Kanal ausgewählt, ein Budget festgelegt und geschaltet, und erst danach fragt jemand, ob sich das gelohnt hat. Zu diesem Zeitpunkt ist die Antwort meist nicht mehr zu ermitteln, weil niemand vorher definiert hat, was ein Erfolg wäre und wie er gemessen wird.
Wir drehen das um. Bevor der erste Euro fließt, klären wir, welche Handlung auf Ihrer Website den Wert hat: eine Anfrage über das Formular, ein Anruf, eine Terminbuchung, eine Bewerbung. Dann richten wir die Messung so ein, dass diese Handlung sauber erfasst wird. Erst danach beginnt die Schaltung, und ab dem ersten Tag ist ablesbar, was passiert.
Was tatsächlich zählt
Reichweite, Klicks und Impressionen sind Zwischengrößen. Sie helfen bei der Steuerung, taugen aber nicht als Erfolgsmaßstab. Entscheidend ist, was eine Anfrage kostet und wie viele davon zu Aufträgen werden. Diese Zahl kennen wir nur, wenn Sie uns Rückmeldung geben, was aus den Anfragen geworden ist. Deshalb fragen wir regelmäßig danach, auch wenn es lästig ist.
Die Kanäle und wann sie sich lohnen
Suchanzeigen bei Google
Der direkteste Weg zu Anfragen, weil Menschen aktiv nach einer Leistung suchen. Sie zahlen pro Klick und sind sofort sichtbar, auch ohne gute organische Positionen. Der Nachteil: Sobald das Budget endet, endet die Sichtbarkeit. Deshalb setzen wir Anzeigen gern parallel zur langfristigen Optimierung ein. Die Anzeigendaten zeigen dabei nebenbei, welche Suchbegriffe überhaupt Anfragen bringen, was die Auswahl der organischen Themen erheblich erleichtert. Grundlagen dazu finden Sie unter Google Ads und SEA.
Anzeigen in sozialen Netzwerken
Hier sucht niemand aktiv nach Ihnen, deshalb funktioniert die Sache anders. Sie brauchen einen Aufhänger, der ungefragt interessiert. Gut geeignet für bekannte Angebote mit breiter Zielgruppe, für Personalgewinnung und für Themen, die sich visuell erklären lassen. Weniger geeignet, wenn Ihre Zielgruppe klein und spezialisiert ist, dann sind die Streuverluste hoch.
Erneute Ansprache von Besuchern
Wer Ihre Website besucht und nicht anfragt, ist nicht verloren. Mit Anzeigen an diese Gruppe lassen sich Menschen zurückholen, die sich bereits informiert haben. Das ist meist deutlich günstiger als Neukontakte, setzt aber sauber eingerichtete Einwilligungen voraus. Mehr dazu unter Remarketing.
E-Mail und Bestandskunden
Der unterschätzte Kanal. Wer bereits gekauft hat, ist die günstigste Zielgruppe, die es gibt. Ein regelmäßiger, brauchbarer Newsletter bringt in vielen Fällen mehr als zusätzliches Anzeigenbudget, kostet aber Disziplin bei den Inhalten.
Klein anfangen ist keine Schwäche
Wir starten meistens mit einem begrenzten Testbudget auf einem einzigen Kanal. Nach vier bis sechs Wochen liegen genug Daten vor, um zu entscheiden, ob sich eine Ausweitung lohnt. Das kostet weniger als ein groß aufgesetzter Start, der sich hinterher als Fehlgriff herausstellt.
Ohne gute Zielseite hilft kein Budget
Anzeigen bringen Menschen auf eine Seite. Was dort passiert, entscheidet über den Erfolg. Wenn die Zielseite langsam lädt, das Angebot nicht sofort erkennbar ist oder das Formular zwölf Pflichtfelder hat, ist jeder eingekaufte Klick verschenkt.
Deshalb schauen wir uns vor jeder Kampagne die Zielseite an und sagen offen, wenn sie das schwächste Glied ist. Oft bringt eine neu gebaute Zielseite mehr als eine Verdopplung des Budgets. Was eine gute Zielseite ausmacht, steht im Glossar unter Landingpage und Conversion Rate.
Menge ist nicht gleich Qualität
Ein Punkt, der in Berichten selten auftaucht: Es ist leicht, die Zahl der Anfragen zu erhöhen, indem man die Hürde senkt. Ein Formular mit zwei Feldern und der Überschrift, dass alles unverbindlich sei, produziert zuverlässig mehr Einträge. Ob daraus Aufträge werden, steht auf einem anderen Blatt.
Wenn Ihr Vertrieb hinterher Zeit mit Kontakten verbringt, die nie in Frage kamen, ist nichts gewonnen. Deshalb stimmen wir mit Ihnen ab, wie viel Vorqualifizierung sinnvoll ist. Manchmal ist eine zusätzliche Frage im Formular das Beste, was man tun kann, auch wenn dadurch die Zahl der Anfragen sinkt.
Das setzt allerdings voraus, dass Sie zurückmelden, welche Anfragen brauchbar waren. Diese Rückmeldung ist der wertvollste Beitrag, den ein Kunde zu einer Kampagne leisten kann, und gleichzeitig der, der am häufigsten ausbleibt.
Messung, die den Datenschutz mitdenkt
Auswertung und Einwilligung gehören zusammen. Wir richten die Messung so ein, dass sie erst nach Zustimmung startet, dokumentieren, welche Daten erhoben werden, und sorgen dafür, dass die Datenschutzerklärung das tatsächlich abbildet. Dass dabei ein Teil der Nutzer nicht erfasst wird, gehört zur Realität und ändert nichts an der Aussagekraft der Entwicklung über die Zeit.
Die häufigsten Gründe, warum Kampagnen nicht funktionieren
Bevor wir über Optimierung reden, lohnt ein Blick auf die typischen Ursachen. In den meisten Fällen, in denen ein Unternehmen mit schlechten Erfahrungen zu uns kommt, war es einer dieser Punkte.
- Es wurde nie definiert, was als Erfolg gilt, deshalb war der Erfolg auch nicht messbar
- Die Anzeigen liefen auf die Startseite statt auf eine Seite, die zum Suchbegriff passt
- Zu breit ausgesteuert, sodass ein großer Teil des Budgets an Menschen ging, die nicht in Frage kommen
- Zu früh abgebrochen, bevor genug Daten für eine Entscheidung vorlagen
- Niemand hat verfolgt, was aus den Anfragen tatsächlich geworden ist
Keiner dieser Punkte hat mit der Plattform zu tun. Sie entstehen davor und danach, und genau dort setzen wir an.
Berichte im Klartext
Sie bekommen monatlich eine kurze Auswertung, in der steht, was ausgegeben wurde, was dabei herausgekommen ist und welche Änderung als Nächstes ansteht. Keine dreißigseitigen Kennzahlensammlungen, in denen die eigentliche Aussage untergeht. Wenn ein Kanal nicht funktioniert, steht das dort, auch wenn wir ihn selbst vorgeschlagen haben.
Für Unternehmen, die dauerhaft schalten, arbeiten wir mit festen monatlichen Kontingenten. Für einzelne Aktionen, etwa zur Eröffnung eines Standorts oder für eine Personalkampagne, geht es auch projektbezogen.
Fragen zum Online-Marketing
Mit welchem Budget sollten wir anfangen?
Das hängt vom Wettbewerb in Ihrem Bereich ab. Für einen aussagekräftigen Test auf Suchanzeigen brauchen Sie in der Regel einige hundert Euro Mediabudget über vier bis sechs Wochen. Nach dem Test wissen Sie, ob eine Ausweitung sinnvoll ist.
Was kostet die Betreuung zusätzlich zum Werbebudget?
Wir rechnen die Betreuung getrennt vom Mediabudget ab, damit kein Anreiz entsteht, Ihre Ausgaben in die Höhe zu treiben. Der Aufwand richtet sich nach Anzahl der Kampagnen und Häufigkeit der Auswertung.
Bekommen wir Zugriff auf die Werbekonten?
Ja. Die Konten laufen auf Ihr Unternehmen, Sie haben jederzeit vollen Einblick und behalten sie auch, wenn die Zusammenarbeit endet.
Lohnen sich Anzeigen, wenn wir schon gut bei Google gefunden werden?
Manchmal ja, etwa für neue Leistungen, für Personalgewinnung oder in Zeiträumen mit erhöhter Nachfrage. Wenn Sie organisch bereits gut abgedeckt sind, sagen wir Ihnen das aber und raten eher zu gezielten Aktionen als zu Dauerschaltung.
Werbebudget, das sich rechnen soll?
Sagen Sie uns, was Sie erreichen wollen und was Sie bisher versucht haben. Wir schlagen einen Test vor, der ohne großes Risiko Klarheit bringt.
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