Glossar

Google Ads als Werbeplattform

Google Ads ist die Werbeplattform von Google. Über sie lassen sich Anzeigen in den Suchergebnissen, im Displaynetzwerk, auf YouTube, in Maps und im Shoppingbereich schalten. Abgerechnet wird meist pro Klick.

Die wichtigsten Kampagnenarten

Suchkampagnen erscheinen, wenn jemand aktiv nach etwas sucht. Sie sind für die meisten Dienstleister der sinnvollste Einstieg, weil die Absicht bereits vorhanden ist. Displaykampagnen zeigen Anzeigen auf fremden Websites, hier sucht niemand aktiv, entsprechend anders funktioniert die Ansprache. Dazu kommen Videokampagnen und für Händler der Shoppingbereich.

Automatisierte Kampagnentypen bündeln mehrere Kanäle und übernehmen einen großen Teil der Steuerung. Das ist bequem, macht aber weniger nachvollziehbar, wofür Budget ausgegeben wird. Für den Einstieg mit begrenztem Budget ist eine klar abgegrenzte Suchkampagne meist die bessere Wahl.

Was vor dem Start stehen muss

  • Eine klare Definition, was als Erfolg zählt, und deren Messung im Konto
  • Zielseiten, die zu den Suchbegriffen passen
  • Eine Liste auszuschließender Begriffe, damit kein Budget verschwendet wird
  • Ein realistisches Tagesbudget für einen Zeitraum von mehreren Wochen
  • Ein fester Termin für die wöchentliche Kontrolle in der Anfangsphase

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Konto lief zwei Jahre ohne eingerichtete Erfolgsmessung. Optimiert wurde nach Klickzahlen, weil nichts anderes verfügbar war. Nach der Einrichtung der Messung zeigte sich, dass eine der drei Kampagnen fast alle Anfragen brachte, während eine andere seit Monaten Budget verbrauchte, ohne je eine Anfrage erzeugt zu haben. Solche Fälle sind keine Seltenheit.

Eigentum am Konto

Das Werbekonto sollte auf Ihr Unternehmen laufen, nicht auf die betreuende Agentur. Ein Konto trägt die gesamte Historie, und diese Daten sind für die Steuerung wertvoll. Wer bei einem Wechsel bei null anfangen muss, verliert Monate. Verlangen Sie deshalb von Anfang an einen eigenen Zugang mit vollen Rechten.

Struktur eines Kontos

Ein aufgeräumtes Konto folgt der Struktur Ihres Angebots: eine Kampagne je Leistungsbereich, darin Gruppen für eng verwandte Suchbegriffe, dazu jeweils die passende Zielseite. Diese Ordnung macht Auswertungen lesbar und Budgetentscheidungen einfach, weil sofort erkennbar ist, welcher Bereich sich rechnet. Konten, in denen alles in einer einzigen Kampagne liegt, lassen sich zwar schnell aufsetzen, aber kaum sinnvoll steuern.

Häufige Fragen zu Google Ads

Kann ich Google Ads selbst betreuen?

Der Einstieg ist möglich, die Plattform ist aber darauf ausgelegt, Budget bequem auszugeben. Ohne regelmäßige Kontrolle der tatsächlichen Suchanfragen wird es schnell teuer.

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