SEO für mehr Sichtbarkeit bei Google
Woraus SEO besteht
Die Arbeit lässt sich in drei Bereiche teilen. Der erste ist die Technik: Kann eine Suchmaschine die Seite überhaupt vollständig lesen, wie schnell lädt sie, gibt es Fehler in der Struktur? Der zweite betrifft die Inhalte, also ob eine Seite die Frage beantwortet, mit der jemand gesucht hat. Der dritte betrifft alles außerhalb der eigenen Website, vor allem Verweise von anderen Seiten.
In der Praxis liegt der größte Hebel meist beim zweiten Punkt, weil viele Websites gut gebaut sind, aber Inhalte haben, die an den tatsächlichen Fragen vorbeigehen. Eine Seite über Leistungen, auf der steht, wie kompetent und zuverlässig ein Unternehmen ist, beantwortet keine einzige Frage. Eine Seite, die erklärt, was der Ablauf kostet und wie lange er dauert, schon.
Wie Suchmaschinen entscheiden
Vereinfacht gesagt in drei Schritten. Ein Programm besucht Seiten und folgt Links, das nennt man Crawling. Was es findet, wird ausgewertet und in einen Index aufgenommen. Bei einer Suchanfrage wird aus diesem Index eine Reihenfolge gebildet, anhand von hunderten Signalen. Diese Signale kennt niemand außerhalb der Suchmaschinen vollständig, die groben Zusammenhänge sind aber bekannt und über Jahre stabil.
Ein Beispiel aus der Praxis
Ein Handwerksbetrieb in Bonn hatte eine einzige Seite mit der Überschrift Leistungen, auf der acht Gewerke in je zwei Sätzen abgehandelt wurden. Diese Seite wurde für keinen einzigen der acht Begriffe gefunden, weil sie für jeden davon zu dünn war. Nachdem daraus acht eigene Seiten mit je einer ausführlichen Erklärung wurden, kamen Anfragen zu Themen, für die der Betrieb vorher unsichtbar war. An der Technik wurde dabei nichts geändert.
Wie lange dauert es
Technische Verbesserungen zeigen oft nach wenigen Wochen Wirkung. Bei inhaltlichen Themen mit Wettbewerb sollte man mit sechs bis zwölf Monaten rechnen, bei stark umkämpften Begriffen auch länger. Wer schnellere Ergebnisse braucht, ist mit Anzeigen besser bedient und lässt die Optimierung parallel laufen.
Woran man unseriöse Angebote erkennt
- Garantien auf bestimmte Positionen, die niemand einhalten kann
- Pakete mit einer festen Zahl an Links pro Monat
- Texte, die nach Wortzahl abgerechnet werden statt nach Thema
- Berichte voller Kennzahlen ohne Aussage darüber, ob Anfragen entstanden sind
Wo der Aufwand hingeht
Wer zum ersten Mal mit dem Thema zu tun hat, unterschätzt meist, wie viel davon Schreibarbeit ist. Technik und Struktur sind in wenigen Wochen erledigt und danach weitgehend fertig. Der eigentliche Dauerlauf sind die Inhalte, weil jede Frage, die Kunden stellen, irgendwann eine eigene Antwort auf der Website braucht. Genau deshalb funktioniert die Zusammenarbeit am besten, wenn das Fachwissen aus dem Unternehmen kommt und die Agentur es in eine brauchbare Form bringt, statt allein am Schreibtisch zu recherchieren.
Häufige Fragen zu SEO
Was kostet SEO?
Das hängt vom Wettbewerb und vom Umfang ab. Üblich sind entweder abgegrenzte Projekte für konkrete Maßnahmen oder feste monatliche Kontingente. Seriös lässt sich eine Zahl erst nach einer Bestandsaufnahme nennen.
Kann ich SEO selbst machen?
Einen Teil ja, vor allem die Inhalte, weil das Fachwissen in Ihrem Unternehmen liegt. Für technische Themen und die Auswahl der richtigen Suchbegriffe lohnt sich meist Unterstützung.
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Wie wir mit diesem Thema in Projekten umgehen, steht bei unsere Arbeit an der Sichtbarkeit bei Google.